Harry verbringt den Rest seiner Ferien im Hauptquartier des Ordens in London. Nach den Vorkommnissen im letzten Sommer beim Trimagischen Turnier und Dumbledores Statement beim Festmahl in Hogwarts, vergeht nicht ein einziger Tag, ohne verunglimpfende Artikel im Tagespropheten.
Niemands schenkt Harry oder Dumbledore Glauben, alle gehen davon aus, Harry wolle sich wichtig tun und Dumbledore würde alt und senil. Die gesamte Zaubererwelt, allen voran das Zaubereiministerium, lebt im Glauben, Lord Voldemort sei besiegt und käme niemals zurück, erst als es schon fast zu spät ist, lassen sie sich eines Besseren belehren.
Auf Grund des Versuchs, sich und seinen Cousin Dudley bei einem Dementorenangriff durch einen Patronuszauber zu schützen, läuft Harry Gefahr, der Schule verwiesen zu werden.
Immer mehr greift das Ministerium in die Geschicke der Zauberschule ein und setzt eine Großinquisatorin ( Doloris Umbridge) ein. Diese steht mit Harry auf Kriegsfuß und versucht alles, um ihn los zu werden. Zudem gestaltet sie die Lehrpläne um und überprüft jeden Lehrer auf Fähigkeiten und Loyalität zum Ministerium. So kommt es, dass Verteidigung gegen die Dunklen Künste zu einem rein theoretischen Fach verkümmert und Harry mit seinen Freunden Ron und Hermine die DA (Dumbledores Armee) ins Leben ruft, um mit anderen Interessierten für den Ernstfall zu trainieren.
Im Vergleich zum Film fällt auf, dass ganze Passagen auftauchen, die man aus dem Film nicht kennt. Es entstehen durch das Lesen des Buches Zusammenhänge, die im Film gänzlich fehlen oder anders dargestellt wird.
Fazit: Ein absolutes Muss, wenn man schon die vorherigen Bände gelesen hat. Ohne „Harry-Potter-Vorbildung“ wird es allerdings schwerer, die Zusammenhänge zu verstehen, da auf vorherige Geschehnisse verwiesen wird und diese vorallem dann wichtig sind, wenn es um die Konfrontation mit dem Bösen geht.
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