Samstag, 8. Januar 2011

Black Rain - Graham Brown

Die Tiefen des brasilianischen Regenwald beherbergen ein Geheimnis, eines, dass Arnold Moore und seine Assistentin aufzudecken versuchen. Der erste Erkundungstrupp verschwand spurlos auf der Suche nach der Quelle eines Kristalls, der eine Energiewende herbeiführen könnte. Weg von umweltschädlichen Kohle- und Atomkraftwerken, hin zu sauberer kalter Fusion. In einem weiteren Versuch macht sich Danielle mit brasilianischen Trägern, Forschern und Söldnern auf den Weg zu der Stelle, an der sie den Urspung der Kristalle vermutet. Doch so einfach wie es sich alle vorstellen wird es nicht, denn der Tempel, den sie suchen, wird von Kreaturen bewacht, die sie sich nichteinmal in ihren kühnsten Albträumen erdacht hätten.


Der Klappentext des Buchs hört sich spannend und interessant an, doch leider hat mich das Buch alles andere als begeistert. Gleich auf der ersten Seite das erste Gemetzel. Gut, wem es gefällt, soll es ruhig lesen, mein Fall ist sowas nicht. Wenn das schon alles wäre...

Der Autor hat eine blühende Fantasie, das muss man ihm lassen. Gut, dass er nicht auf Außerirdische zurückgreift, wie "Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels".
Zu Beginn ist die Welt noch soweit in Ordnung. Gut, den Ursprung der Maya-Kultur würde man nicht grad im Regenwald vermuten, aber dafür hat der Autor eine plausible Erklärung, die sich in der Mythologie der Maya manifestiert. Sobald aber Danielle anfängt und ihre wahren Gründe der Reise zu offenbaren wird es nicht nur verrückt, sondern für mich persönlich absolut unglaubwürdig. Wie erklärt man dem Leser bloß den Ursprung eines Energie abgebenden Kristalls in der Mayazeit? !
Es folgt eine aberwitzige Auslegung der alten Mythen der Maya.

Gut lesen lässt sich das Buch allemal, wer auf Schlachtszenen steht, ist hier gut aufgehoben, wer allerdings mehr erwartet sollte die Finger lieber davon lassen.
Eins hat mich zum Schluss gewaltig gestört. Das Buch hat ein offenes Ende, hier wird nicht ein Buch abgeschlossen, sondern eine neue Geschichte eingeleitet.

Für mich hören sich viele Dinge im Buch sehr stark an den Haaren herbeigezogen an, so als suche der Autor nach künstlichen Spannungssteigerungen. In diesem Buch gibt es keine wirkliche Spannungskurve, sondern ein ziemliches auf und ab im Spannungsgefüge.

Fazit: Eins steht für mich fest. Nie wieder ein Buch von Graham Brown. Seine Art mit dem interessanten Stoff umzugehen gefällt mir einfach nicht. Bestimmt hätte es viel bessere Lösungen gegeben.


3 von 5 Sternen vergebe ich an Black Rain

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