Donnerstag, 12. Mai 2011

Lyrics etc

"Nächtelang sehn ich mich fort,
suche ich nach jenem Ort.
Dem Ort, an dem ich glücklich bin,
wo ist der Ort hier in mir drin?
Wann hat die Suche angefangen,
wann fiel der Schleier, fiel der Bann?
Wo kommen die Gedanken her?
Ich spür den Zweifel mehr und mehr."
Zitat aus "Der Anker" von Schandmaul


Und da wunder ich mich, wenn ich nachts nicht schlafen kann. Vielleicht sollte ich noch weniger lesen und mich irgendwo ablenken. Aber wie macht man das am Besten?
Immer auf der Suche zu sein ist echt ätzend. Auf der Suche nach sich selbst, Menschen die einen mögen oder gar lieben, etwas Anerkennung, Wissen, Glück.
Nur hetzen, nicht verharren, ständig umschauen, als würde man gejagd, nur immer weiter machen, nach mehr streben, nie anhalten. Sieht so wirklich das wahre Leben aus, oder sollte es nicht mehr sein? Wenn man rennt, sich abmüht, durchs Leben sprintet, sollte nicht irgendwo auf der Strecke ein Ziel liegen, ein Punkt, an dem man weiß, was man geschafft hat, einmal durchatmen kann? Oder ist auch hier der Weg das Ziel?

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