Ist euch schon aufgefallen, wie teuer Bücher geworden sind? Wo ich früher 10 Mark für Bücher ausgegeben habe, muss ich jetzt 10 € zahlen. Durch mein Studium bin ich gezwungen, mir gelegentlich Fachbücher zu kaufen, die kosten dann locker mal 40€ und mehr. Das kann doch nicht mit rechten Dingen zugehen. Bücher sollten meiner Meinung nach keine Luxusartikel sein, sondern für alle erwerblich. Mich wundert es nicht, dass die deutschen Schüler so schlecht abschneiden, wenn viele Familien heute nichteinmal in der Lage sind Bücher für ihre Kinder zu kaufen.
Andererseits gibt es Bibliotheken, die allen Nutzern offen stehen, doch auch die scheinen immer weniger genutzt zu werden. Auch wenn ein Leseausweis hier nur ein paar € pro Jahr kostet und Schüler sogar kostenlos Bücher ausleihen können, bleiben die Lesesäle doch sehr leer.
Zudem fällt mir auf, dass vorallem Frauen lesen und sich das Leseverhalten in unterschiedlichen Altersklassen unterschiedlich auswirkt. Viele Frauen hören auf, sobald die eigene Kinder haben, weil ihnen dann die Zeit fehlt, erst wenn die Kinder größer sind und sie wieder mehr Zeit haben, wenden sie sich wieder den Büchern zu. So ist es meiner Mutter ergangen. Jetzt wo meine Schwester und ich aus dem Haus sind und mein Bruder auch schon 15, lässt sie sich wieder von uns mit Büchern ausstatten, für die sie früher keine Zeit mehr hatten.
Habt ihr andere Erfahrungen gemacht?
Wie wirken sich die hohen Bücherpreise auf den Bücherabsatz aus?
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