Karo ist am Ende ihrer Kräfte. Die hat weder Job, noch Freund, denn ihre letzte unglückliche Beziehung endete im Streit. Nun weiß sie nicht mehr weiter und holt sich Rat bei einer Psychologin. Mit ein bisschen Anstrengung meint sie alles wieder ins Reine zu bekommen. Als sie jedoch endgültig zusammenbricht und nachts von Panikattacken geschüttelt aufwacht, zieht sie zu ihrer Mutter. Nie zuvor war sie so froh, ihre Mutter an ihrer Seite zu haben, denn diese litt selbst unter Depressionen und konnte sich deshalb, als Karo ein Kind war kaum um sie kümmern. Nachdem ihre Beziehung mit Phillip in die Brüche ging, stürzte sie sich in eine Affäre mit David, einem Kollegen ihres besten Freundes, der von Beginn klar machte, sich nie zu verlieben. Auch daraus wird wieder nichts. Als sie sich mit Hilfe von Antidepressiva besser fühlt, bekommt sie einen Job als Freelancer in ihrer alten Eventmanagementfirma. Dort arbeitet sie mit einem alten Kollegen zusammen, mit den sie sich immer gut verstanden hat und der sie akzeptiert, wie sie ist: launisch, grüblerisch und provokativ. Der Beginn des Buches hat mir noch sehr gut gefallen, da ich mich mit der Protagonistin und ihren Macken identifizieren konnte, doch danach fiel es mir immer schwerer bei der Sache zu bleiben. Interessant fand ich, dass der Haupterzählstrang in der Vergangenheit liegt, während ein weiterer in der Gegenwart spielt. Zweiterer greift auf den ersten Seiten der Erzählung vor und bildet auch den Schluss des Handlungsverlaufes. Die Sprache der Autorin lässt sich sehr einfach verstehen, auch wenn sie sehr flappsig scheint.
Fazit: Ein Buch für alle, egal ob mit oder ohne Depression, allerdings als Roman eher durchschnittlich.
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