Mittwoch, 29. Dezember 2010

Kopf wie ein Sieb

Immer wieder geht es mir so. Am Tag fallen mir Dinge ein, die ich unbedingt loswerden will, irgendwas worüber ich unbedingt schreiben will und dann hab ich abends, wenn ich mich an meinen Rechner setze und losschreiben will alles vergessen.
Bin ich tatsächlich schon so alt geworden, dass ich mir nichts mehr merken kann? Das kann doch nicht wahr sein.
Ich lese nun schon seit dem 17. 12. an "Black rain" und bin noch immer nicht fertig. Auf Seite 233 angelangt habe ich noch 243 Seiten vor mir. Das ist nichteinmal Halbzeit. Dabei ist das Buch gar nicht so schlecht. Kann mich nur mal wieder nicht wirklich zum Lesen aufraffen. Diese ständigen Leseflauten machen mir mein Leserleben verdammt schwer. Für meine momentane Stimmung scheint es kein passendes Buch zu geben.
Schon lange hat mich kein Buch mehr so richtig gefesselt. Selbst das hoch gelobte "Tintenherz" brauchte ewig, bis ich den richtigen Zugang gefunden hatte und endlich warm lief.
Warum gibt es keine Bücher mehr für mich, die mich schon nach der ersten Seite so ansprechen, dass ich sie gar nicht mehr aus der Hand legen kann?
Hat jemand nen Vorschlag für mich, welches Buch mich wieder zurück in den Sessel fallen lässt bis ich es komplett gelesen habe?
Oder andere Tipps wie man Leseflauten überwindet? Als Seglerin würd ich sagen, ich paddel einfach oder werf den Flautenschieber, doch was ich das Pendant dazu beim Lesen? Muss ich abwarten oder kann ich irgendwie aktiv Einfluss nehmen?

So, ich schnapp mir nun mein Buch und versuche noch ein bischen zu lesen.
Wünsche allen Lesern noch einen schönen Abend.

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