Alles für die Ehe der jungen Frederikke ist arrangiert. Sie ist mit dem angehenden Pfarrer Christian verlobt, bestickt ihre Aussteuer, besucht regelmäßig ihre Schwiegereltern in spe. Es könnte so schön einfach sein, hätte sie nicht den charmanten Arzt Frederik kennengelernt. Sie löst ihre Verlobung mit Christian, der für sie nicht mehr der Richtige zu sein scheint und lässt sich auf eine partnerschaftliche Ehe mit Frederik ein. Obwohl ihr alle möglichen Freiheiten einräumt, die eine Frau nur erträumen kann, ist sie trotzdem nicht glücklich.
Eigentlich ist es nicht mein Ding, ein Buch ungelesen bzw. nicht durchgelesen zurück ins Regal zu stellen, doch dieses Buch gehört wohl zu den Ausnahmen. Zu Beginn hörte sich alles noch recht interessant an und erinnerte mich an Effi Briest von Theodor Fontane. Zu meinem Bedauern ist es nicht halb so gut. Die Erzählung ist ziemlich eintönig, ohne Hoch- oder Tiefpunkte, die Handlung plätschert einfach an einem vorbei. In das Buch hinein zu finden war schon nicht ganz einfach, da die ersten Szenen in einer anderen Zeit spielt und erst später Bezug zur eigentlichen Geschichte bekommt. Immer wieder springt die Autorin in den Zeiten hin und her, die Frederikke als junge Dame oder alte grießgrämige Frau darstellen. Besonders gewöhnlichungsbedürftig sind die Ausflüge in das Leben irgendwelcher Charaktere, die nur kurz ihren Weg queren.
Immer wieder habe ich das Buch zur Hand genommen, es aber nicht weiter als bis zur Seite 226 geschafft. Noch länger möchte ich das Buch nicht aufhalten, da der Ring jetzt schon ewig bei mir verharrt und noch andere darauf warten, von mir gelesen zu werden.
Fazit: Eigentlich eine interessante Geschichte, wenn sie nicht so langatmig erzählt wäre.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen