Da die eigenen Sorgen immer weniger schlimm erscheinen, wenn man viel über die Sorgen eines anderen Menschen hört, selbst wenn man diesen anderen sehr liebt, stimmte mich dieses Gespräch außerordentlich zuversichtlich."
Jean P. Sasson - Ich, Prinzessin Sultana, und meine Töchter (Auflage 2010/S. 186)
Sultana macht sich gerade wieder Gedanken über ihre Kinder, die ihr gerade den letzten Nerv rauben (mehr erfahrt ihr später in der Rezension, wenn ich sie nicht vergesse zu schreiben).
Kennt das nicht jeder? Gerade dann, wenn es einem besonders schlecht geht, ist man am meisten für andere da um sich von seinem eigenen "Elend" abzulenken. Mir geht es zumidnest so. Ich brauche nicht über mein eigenes Leben nachzudenken und was da alles so schief läuft, sondern kann es gepflegt ignorieren und mich in Privatangelegenheiten anderer stürzten. Lustigerweise wird das immer mehr als dankbar angenommen.
Wenn ich sehe, wie viele Kinder in der ganzen Welt in Armut sterben, wie kann ihc dann so egoistisch sein und micht über eine klitzekleine schlechte Klausur oder einen schlechten Tag aufregen. Sollte ich nicht dann eher versuchen das Leben anderer schöner zu gestalten, ihnen die Last von den Schultern zu nehmen?
Was sind meine eigenen kleinen Probleme schon, wenn ich die von anderen lösen kann und sich dann zehn Leute besser fühlen, statt nur ich selbst?
Sultana hört ihrer Schwester zu und erfährt, dass auch diese ihre Probleme mit ihren Kindern aht, dadurch rücken ihre eigenen Probleme in den Hintergrund und sie merkt, dass sie nciht alleine ist in der Welt der Ungerechtigkeiten und Sorgen.
So, dieses Zitat wandert erstmal mit in meine Zettelbox.
Dann werd ich wohl noch ein bischen lesen, damit ich bald eine Rezi einstellen kann. Eins sei jetzt schon gesagt: Das Buch ist absolut lesenswert.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen