Donnerstag, 27. Januar 2011

Ganz frisch aus dem letzten Buch....ein Zitat

Die Gewohnheit, lieben zu lernen, auf die kommt es an.
Jane Austen, 1775-1817

Mit diesem Zitat schließt das Buch "Der Jane Austen Club".
Bei ihrer ersten Liebe bleiben heute die wenigsten Menschen. Man lern die Liebe, wächst in sie hinein.
Nur den wenigsten ist es bestimmt den- oder diejenige zu treffen und nie wieder loszulassen, ihr treu und ergeben bis ans Ende zu dienen. War das früher anders? Wurden Töchter verheiratet um zu verhindern, dass sie sich verlieben könnten, ihre Liebe nachlässt und vielleicht sogar in Hass umschlug?
Wie oft kam es wirklich vor, dass durch die Gewohnheit in einer arrangierten Ehe dennoch Liebe entstand? Wie viel Respekt und Sympathie werden als Basis für eine solche Liebe benötigt?
Auch wenn man meint von aller Liebe verlassen worden zu sein, ist es trotzdem sinnvoll auf die Hoffnung lieben zu können/ zu lernen zu setzen, denn ohne diese weicht die Liebe der Tristesse und der Melancholie.
Wir sollten darauf vertrauen, Liebe zu erfahren, auch wenn wir eine Weile warten müssen um die zu erkennen. Manchmal schleicht sie sich heimlich an, auf Samtpfoten tapst sie herbei und schlägt unverhofft zu, wenn wir es am Wenigsten erwarten. Manchmal weich und sanft, manchmal wie ein Blitz.

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