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Dienstag, 13. Januar 2015

Das entschwundene Land - Astrid Lindgren


Sie zählt zu den beliebtesten Schriftstellerinnen für Kinderbücher. Ihre Bücher wurden in zahllose Sprachen übersetzt und finden sich weltweit in fast jedem Kinderzimmer.
Wir ritten auf Herrn Nielson, befreiten Herrn Ephraim Langstrumpf, liefen mit Ronja durch die Wälder, warteten mit Lotta und Madita auf den Schnee….
Astrid Lindgren öffnete uns die Augen, schickte uns auf Reisen und lies uns lachen oder einfach mal frech sein wie Michel aus Lönneberga.
Wer ist die Frau, die all diese schönen Bücher geschrieben hat, die uns geprägt haben? Die Frage habe ich mir schon oft gestellt und wollte sie unbedingt beantwortet haben. Deshalb griff ich zu „Das entschwundene Land“ und war gleich fasziniert. Wer eine normale Biografie erwartet hat, ist hier fehl am Platz. Liebevoll und warmherzig erzählt Lindgren die Geschichte ihrer Familie und zieht Verbindungen zwischen ihrem Leben und ihren Büchern.

Um das Buch bin ich schon einige Jahre herumgeschlichen und hatte die Befürchtung, dass es, ist es erst einmal gekauft dann vielleicht doch auf dem SUB landet und vor sich hin staubt. Doch alles kam anders. Kaum reingelesen, konnte ich die Finger nicht mehr von ihm lassen. Lindgren schreibt über ihre Familie, wie sie auch über ihre verschiedenen Charaktere schreibt. Voller Hingabe, Liebe und Nachsicht für die eine oder andere Eigenheit der Person. Bilder aus dem Familienalbum lockern das Gesamtbild auf und vermitteln dem Leser im wahrsten Sinne des Wortes ein Bild vom Leben und der Familie der Autorin.

Eingefleischte Fans von Astrid Lindgren kommen um dieses kleine Buch nicht drum herum.

Sonntag, 19. Oktober 2014

Kriegsenkel - Sabine Bode

Ihre Eltern haben viel durchgemacht: Konzentrationslager, Kriegsgefangenschaft, Flucht, Zerstörung...kurz gesagt, die haben den 2. Weltkrieg und dessen Folgen überlebt.
In ihrem Nachfolgebuch zu "Kriegskinder" beschäftigt sichSabine Bode mit den Jahrgängen 1960 bis 1970- Wie sind sie aufgewachsen? Warum sind viele von ihnen kinderlos oder unverheiratet?
Fakt ist, dass viele unter der Sprachlosigkeit ihrer Eltern litten. Ein Großteil weiß nichteinmal, woher die allgemeine Unzufriedenheit kommt oder warum sie sich oft so unvollständig fühlen.

In einzelnen kleinen Kapiteln erzählt die Autorin die Geschichten, die sie in Form von Briefen, Mails und Interviews gesammelt hat. Viele dieser Erfahrungen sind sich ähnlich, aber jede auf ihre Weise vertritt der Zeitgeist der Nachkriegsgeneration. Sie schreibt von physischer und psychischer Misshandlung, Vernachlässigung, Überfluss, Gewalt, Angst und Unverständnis.

Die verschiedenen Geschichten sind einfach unglaublich. Sie halten zum Nachdenken an und helfen dabei, Eltern und Großeltern in ihrem Verhalten etwas besser zu verstehen.

Montag, 27. Januar 2014

Cornelia Funke. Spionin der Kinder - Hildegunde Latsch

Spätestens seit der Tinten-Trilogie kennt sie jeder, Cornelia Funke, Mutter von "Herr der Diebe", "Die Wilden Hühner" oder anderen Kinder- und Jugendbüchern.
Dieses Buch beschreibt Leben und Arbeiten der Autorin und geht im Abschluss auf verschiedene ihrer Figuren und Themen ihrer Romane ein.

Über dieses Buch lässt sich nur wenig schreiben, ohne alles vorweg zu nehmen. Es zeigt die Entwicklung der verschiedenen Geschichten und ihrer Charaktere, stellt Beziehungen zwischen Realität und der Bücherwelten her.


Die Autorin des Buches und der Verlag gestalteten das Buch sehr liebevoll mit Bildern aus dem Leben der Autorin und Zeichnungen aus den verschiedenen Büchern.

Ein kleiner bitterer Nachgeschmack bleibt trotzdem. Wenn man dieses Buch liest, bevor man diese Bücher selbst gelesen hat, erfährt man mehr, als einem als Leser lieb ist. Desweiteren werden manche Sachverhalte und Hinweise oft wiederholt, was allerdings nicht allzu schwerwiegend ist, da dies immer wieder andere Verbindungen herstellt und vertieft.


Fazit: Für alle Fans von Cornelia Funke ein absolutes Muss.